Reisen – Organisation – Reiseleiter – Amministration – Buchung
Hier wird Ihr Text erscheinen, dies ist ein Beispiel:
Aus dem GMS-Journal 2009/2
Die Gründung der GMS
Der grundlegende Impuls zur Durchführung von militärhistorischen Studienreisen geht zurück auf Prof. Dr. Marcel Beck, Geschichtsprofessor an der Universität Zürich. Er war es, der seine Studenten immer wieder dazu anhielt, man müsse, um Geschichte richtig zu erfassen, «zu den Quellen» (ad fontes) zurückgehen. Und um Militärgeschichte zu verstehen, habe man hinzugehen «zu den Orten» (ad locos). Darum organisierte er für seine Studenten Studienreisen zum Beispiel zur Invasionsküste in der Normandie, an die Dolomitenfront im Südtirol oder zum Schlachtfeld von Marignano. Professor Beck ist darum der ideelle Vater der GMS.
Wer aber war der natürliche Vater der GMS? Bei Beck studierte sein späterer Kollege Prof. Dr. Walter Schaufelberger, Ordinarius für Schweizer Geschichte an der Universität Zürich und an der ETH. Er war befreundet mit dem Historiker Dr. Walter Lüem, Generaldirektor der Carunternehmung Welti-Furrer in Zürich. Dieser nahm an einzelnen dieser Studienreisen ebenfalls teil. Dabei kam ihm der Gedanke, solche Reisen einem militärhistorisch interessierten Publikum zugänglich zu machen. Zwar war diese Idee nicht ganz neu, hatte doch etwa zur gleichen Zeit auch Dr. Hans Rudolf Kurz, Informationschef im damaligen EMD, mit dem Carhalter Marti in Kallnach militärgeschichtliche Exkursionen unternommen.
Und nur stichwortartig seien die weiteren Neuerungen angefügt: 1986 entwarf Wachtmeister Ernst Herzig, der hoch geachtete damalige Chef-redaktor des «Schweizer Soldat», das quadratische Signet mit dem Schwert, gekreuzt mit der Feder. Um ihren nationalen Charakter zu betonen, ergänzte die Gesellschaft ein Jahr später ihren Namen mit dem Zusatz «Schweizerische», wobei die Abkürzung «GMS» unverändert blieb.
Im Jahre 1988 erschien, ebenfalls aus der Feder von Ernst Herzig, die erste GMS-Information. Von diesen geschätzten Mitteilungsheften sind inzwischen bereits 65 Ausgaben herausgekommen. Und 1993 wurde der Bücherdienst, das Antiquariat für Militaria, ins Leben gerufen, wo die Mitglieder militärgeschichtliche Bücher finden, die man anderswo kaum mehr auftreiben könnte.
Seit 1995 finden jeweils im November und im Februar in der ETH die GMS-Tagungen statt. An diesen Symposien, die zuerst ganztägig, später halbtägig durchgeführt wurden, nehmen regel- mässig 150 bis 250 Interessierte teil. Mit der Wahl des Reisebüros Schmid für die Reiseorganisation und als Gesellschaftssekretariat erfolgte im Jahre 1998 die Verlegung des Gesellschaftssitzes nach Wettingen.
Die GMS, ursprünglich ein Verein von sechs Gründungsmitgliedern, ist heute zu einer renommierten Gesellschaft von rund 1’550 Mitgliedern angewachsen, die alle Jahre 40 bis 50 militär- historische Reisen ins In- und Ausland unter- nimmt. Wer ausser einem GMS-Mitglied wäre schon in Verdun oder in Flandern, in Leningrad oder in Stalingrad, auf der Krim oder im Kaukasus, in Tobruk oder in El Alamein, in Korea oder Vietnam, auf den Philippinen oder in Singapur gewesen?
Und immer wieder sagen unsere begeisterten GMS-Mitglieder: «Gäbe es die GMS nicht schon lange, müsste man sie sogleich gründen!»



