Manöverspuren im Gotthardraum – dem Herz der späteren Fest Br 23

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Die Westfront im Ersten Weltkrieg

Die Westfront im Ersten Weltkrieg Auf dieser Reise betrachten und begehen wir die militärischen Wendepunkte im unteren bis mittleren Frontabschnitt an der Westfront des Ersten Weltkrieges. Wir beleuchten die strategischen Überlegungen sowie die taktischen und technologischen Entwicklungen in diesem grossen Krieg. Ebenso thematisieren wir dessen Auswirkungen, die bis heute noch spürbar sind. Daneben tauchen wir auch ein in die reichhaltige Kultur und Kulinarik der Region Champagne.

Auf dieser Reise betrachten und begehen wir die militärischen Wendepunkte im unteren bis mittleren Frontabschnitt an der Westfront des Ersten Weltkrieges. Wir beleuchten die strategischen Überlegungen sowie die taktischen und technologischen Entwicklungen in diesem grossen Krieg. Ebenso thematisieren wir dessen Auswirkungen, die bis heute noch spürbar sind. Daneben tauchen wir auch ein in die reichhaltige Kultur und Kulinarik der Region Champagne.

Die aus den Landezonen bei Reggio Calabria, im Golf von Salerno und im Golf von Tarent vorstossenden alliierten Truppen wurden vorerst durch die heftigen Gegenangriffe der 10. deutschen Armee und anschliessend durch die im Mittelitalien angelegten Verteidigungslinien stark verzögert. Besonders die Gustav-Linie auf der Höhe Ortona – Montecassino – Formia wurde von den deutschen Truppen hartnäckig verteidigt und konnte von der 5. US Armee lange nicht überwunden werden. Erst nach der Landung des VI. US Korps im Rücken der deutschen Front bei Anzio (Operation Shingle), gelang den alliierten Truppen Ende Mai 1944 der Durchbruch zwischen dem Bergkloster Montecassino und dem Meer. Am 4. Juni wurde die Stadt Rom von US-Truppen eingenommen.

Nach dem Fall Roms verfolgten die alliierten Armeen die deutschen Truppen, bis sie im August auf die Gotenstellung bei Florenz trafen. In einer grösseren Offensive (Operation Olive), die am 25. August begann, gelang es den britischen und griechischen Truppen, die Gotenstellung an der Ostküste zu durchbrechen und Rimini zu nehmen. Die 10. und 14. deutsche Armee verhinderte aber einen entscheidenden Durchbruch. Die Fortsetzung der alliierten Offensive wurde durch winterliches schlechtes Wetter verhindert. Die Alliierten nahmen eine Strategie der «offensiven Verteidigung» an, während sie sich auf die finale Offensive bei besseren Wetter- und Bodenbedingungen vorbereiteten. Die im Winter 1944/45 mit Beteiligung des brasilianischen Expeditionskorps und der 10. US Gebirgsdivision geführte Schlacht von Monte Castello um die Zugänge nach Bologna brachte erst Ende Februar 1945 den angestrebten Erfolg.

Die alliierte Schlussoffensive begann am 9. April 1945 mit massivem Artilleriebeschuss und Luftangriffen auf die deutschen Stellungen. Bis zum 18. April waren Truppen der 8. britischen Armee bei Argenta durchgebrochen. Mit einem raschen Panzervorstoss versuchten sie, die Verteidiger von Bologna einzuschliessen und den Zusammenschluss mit dem aus den Apenninen vorrückenden IV. US Korps zu erzwingen. Am 21. April nahmen die
polnische 3. Karpatendivision, die italienische Friuli-Gruppe und die 34. US Infanteriedivision Bologna ein. Die 10. US Gebirgsdivision, die an Bologna vorbeigestossen war, erreichte am 22. April den Po. Am Folgetag erreichte auch die 8. indische Division der britischen 8. Armee den Fluss. Ende April 1945 war die Heeresgruppe C an allen Fronten auf dem Rückzug und General von Vietinghoff sah sich gezwungen, die Kapitulation der deutschen Truppen in Italien zu unterzeichnen.

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