Der älteste Waffenplatz der Schweiz und seine Geschichte
Artikel aktualisiert am 30.04.2025
Reiseleitung: Oberst a D Hanns Stauffer
Zwei Exkursionstage
Neue Reise
Kultureller Reiseanteil
Ein Muss für alle, die sich …
Thematische Umschreibung
Die Thuner waren immer mit der Militärgeschichte verbunden und haben für die Freiheit gekämpft. Bereits Karl der Kühne musste in Murten schmerzhaft erfahren, dass die Thuner keine “faulen Hunde” sind!
Auf dem Wiener Kongress beschlossen die Grossmächte 1815, die Schweiz zu erhalten, weil dies in ihrem strategischen Interesse lag. Die Kantone, die man zur Unterzeichnung des Bundesvertrages drängte, sollten als Pufferzone zwischen den Grossmächten dienen und somit helfen, den Frieden in Europa zu stabilisieren. Aus diesem Grund verband man die Anerkennung der Schweiz als unabhängiges Land mit der Auflage, die Neutralität, wenn nötig militärisch zu schützen. Dies zwang die Kantone zum ersten Mal in ihrer Geschichte, ein gemeinsames Heer aufzustellen und dem Bund Kompetenzen bei der Bestellung von dessen Führung abzutreten. 1817 verabschiedete die Tagsatzung das «Allgemeine Militair-Reglement für die Schweizerische Eidgenossenschaft». Sie bildete einen Generalstab, der schon in Friedenszeiten die Armee führen sollte. Die Ausbildung der Soldaten verblieb bei den Kantonen; die eidgenössische Armee fand sich für gemeinsame Manöver in sogenannten Übungslagern zusammen, wobei die Zusammenarbeit der kantonalen Truppen trainiert werden sollte. Für die Ausbildung der Kader schuf die Tagsatzung eine Zentralschule. 1818 bestimmte sie Thun zu deren Standort und als Übungsplatz für Truppenzusammenzüge. Als Vorzüge der Stadt nannte die Militäraufsichtsbehörde einerseits die Möglichkeiten, genügend Truppen und Material unterzubringen, andererseits das für Truppenübungen bestens geeignete Gelände direkt vor der Stadt. Zudem lag Thun ungefähr gleich weit entfernt von mehreren Kantonen, welche Artillerie stellten. Einer der Mitgründer der Zentralschule war Guillaume-Henri Dufour (1787–1875), später im Sonderbundskrieg der erste General der Schweizer Armee. Bis 1831 war er als Genie-Instruktor in Thun tätig.
Vorgesehenes Programm
Erster Reisetag: Dienstag, 26. August 2025
Individuelle Anreise nach Thun. 1000 Uhr: Treffpunkt am Bahnhof. Zimmerbezug, anschliessend Kaffee und Begrüssung. Verschiebung in den Schadaupark und Führung durch das Wocher-Panorama, dem weltweit ältesten, erhaltenen Stadtpanorama von 1810. Mittagessen.

Nachmittags Besuch des Schloss Thun und Ausführungen zur Stadtgeschichte. Apéritiv mit anschliessendem Referat zu den Thuner Rüstungsbetrieben. Abendessen und Übernachtung.
Zweiter Reisetag: Mittwoch, 27. August 2025
0800 Uhr: Frühstück, gefolgt von einem Referat zum Thema «200 Jahre Waffenplatz Thun». Verschiebung auf den Waffenplatz und Referat zum Thema «Das schicke Lokal – Thun und seine Kasernen durch Div a D Fred Heer.

Apéritiv und Mittagessen beim Kompetenzzentrum Verpflegung der Armee (Komp Zen Vpf) mit Ausführungen des aktuellen Kommandanten des nach wie vor als «Küchenchefschule» landläufig bekannten Kommandos. Nachmittags Besuch des Armeefahrzeugparks (AMP) mit Ausführungen zum Thema «Von der Pferdekutsche zum Fahrsimulator». 1600 Uhr: Verabschiedung und individuelle Rückreise.
Reisedokumentation
Den Teilnehmenden wird vor der Reise eine, zur thematischen Reisevorbereitung verfasste, schriftliche Dokumentation zugestellt. Die Möglichkeit des Downloads zur Nutzung auf elektronischen Geräten wird nach erfolgter, postalischer Zustellung der gedruckten Version durch die Eingabe eines Passworts gewährleistet. Diesen Code erhalten die Teilnehmenden mit erwähnter Sendung.
Ausrüstung
folgt
Fitness
GMS – Kategorie L + (leicht plus):
AUSFÜHRUNGEN ZU DEN FITNESS-KATEGORIEN
Kosten pro Person
Der zu erwartende Reisepreis bewegt sich in der Kategorie 2
AUSFÜHRUNGEN ZU DEN GMS-PREISKATEGORIEN
Die effektiven Reisepreise werden derzeit kalkuliert und später publiziert.
Leistungen gemäss Programm (inkl. MwSt)
Mitglieder (im Doppelzimmer):
Nichtmitglieder (im Doppelzimmer):
Einzelzimmerzuschlag:




